Aktuelles 

31.08.2020 - Fernleitungsnetzbetreiber starten zweiten Teil der Konsultation für neu zu schaffende Transportkapazitäten

Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber legen die Projektentwürfe für neu zu schaffende Transportkapazitäten an den Marktraumgrenzen zu Russland und den Niederlanden gemäß Artikel 27 Absatz 3 der Verordnung (EU) 2017/459 (Netzkodex Kapazitätszuweisung) zur Konsultation vor.

Zur vollständigen Bereitstellung der unverbindlich angefragten Transportkapazitäten an allen Grenzen in Höhe von bis zu 51,9 GW ist unter anderem ein Ausbau von Verdichterleistung und Pipelinebau erforderlich. Damit wären Investitionskosten in Höhe von bis zu 3,1 Mrd. Euro verbunden. „Durch den Kapazitätsausbau an den Grenzübergangspunkten erweitern die Fernleitungsnetzbetreiber ihre Gasnetze für die künftigen Anforderungen der Transportkunden“, erklärt Inga Posch, Geschäftsführerin des FNB Gas.

Die Projektentwürfe für die Grenzen zu Russland und den Niederlanden lassen sich auf der Webseite der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas e.V. (FNB Gas) unter www.fnb-gas-capacity.de abrufen. Schriftliche Stellungnahmen können bis zum 01. Oktober 2020 beim FNB Gas (info(at)fnb-gas.de) eingereicht werden.

Im Anschluss an die Konsultation legen die beteiligten Fernleitungsnetzbetreiber den nationalen Regulierungsbehörden die Projektvorschläge für neu zu schaffende Kapazität zur Genehmigung vor.

 

10.08.2020 - Fernleitungsnetzbetreiber starten Konsultation für neu zu schaffende Transportkapazitäten

Berlin. Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber legen die Projektentwürfe für neu zu schaffende Transportkapazitäten gemäß Artikel 27 Absatz 3 der Verordnung (EU) 2017/459 (Netzkodex Kapazitätszuweisung) zur Konsultation vor.

Zur vollständigen Bereitstellung der unverbindlich angefragten Transportkapazitäten in Höhe von bis zu 51,9 GW ist unter anderem ein Ausbau von Verdichterleistung und Pipelinebau erforderlich. Damit wären Investitionskosten in Höhe von bis zu 3,1 Mrd. Euro verbunden. „Durch den Kapazitätsausbau an den Grenzübergangspunkten erweitern die Fernleitungs­netzbetreiber ihre Gasnetze für die künftigen Anforderungen der Transportkunden“, erklärt Inga Posch, Geschäftsführerin des FNB Gas.

Die Projektentwürfe für die Grenzen zu Dänemark, Polen und Russland (Kapazitätsaufwertung) lassen sich auf der Webseite der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas e.V. (FNB Gas) unter www.fnb-gas-capacity.de abrufen. Schriftliche Stellungnahmen können bis zum
10. September 2020 beim FNB Gas (info(at)fnb-gas.de) eingereicht werden.

Der Projektentwurf für die kombinierten Grenzen Niederlande und Russland für neu zu schaffende Kapazität wird am 31. August 2020 auf www.fnb-gas-capacity.de veröffentlicht werden. Für diesen Projektvorschlag können schriftliche Stellungnahmen bis zum 30. September 2020 abgegeben werden.

Die Konsultationsfrist für das Verfahren an der Grenze zur Schweiz wird nach einer entsprechenden Marktanfrage und nach Rücksprache mit der Bundesnetzagentur vom
20. August 2020 auf den 10. September 2020 verlängert.

Im Anschluss an die Konsultation legen die beteiligten Fernleitungsnetzbetreiber den nationalen Regulierungsbehörden die Projektvorschläge für neu zu schaffende Kapazität zur Genehmigung vor.

 

 

20. Juli 2020 - Fernleitungsnetzbetreiber starten Konsultation für die Marktraumgrenze Schweiz - THE nach europäischen Vorgaben

Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber legen den Projektentwurf für neu zu schaffende Transportkapazitäten gemäß Artikel 27 Absatz 3 der Verordnung (EU) 2017/459 (Netzkodex Kapazitätszuweisung) für die Marktraumgrenze Schweiz – Trading Hub Europe (THE) zur Konsultation vor.

Diese angefragte, dynamisch zuordenbare Kapazität (DZK) im süddeutschen Raum kann unabhängig von den weiteren, in diesem Zyklus gestellten Anfragen behandelt werden. Deshalb erfolgt die Veröffentlichung vor den weiteren Projekten. Diese werden am 10. August 2020 veröffentlicht.

Zur vollständigen Bereitstellung der unverbindlich angefragten Transportkapazitäten in Höhe von 2 GW ist ein Ausbau von Verdichterleistung sowie zusätzlicher Leitungsbau erforderlich. Damit wären Investitionskosten in Höhe von bis zu 137 Millionen Euro verbunden.

Der Projektentwurf ist auf der Webseite der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas e.V. (FNB Gas) als Download verfügbar. Schriftliche Stellungnahmen können bis zum 20. August 2020 beim FNB Gas (info(at)fnb-gas.de) eingereicht werden.
Im Anschluss an die Konsultation legen die beteiligten Fernleitungsnetzbetreiber den nationalen Regulierungsbehörden die Projektvorschläge für neu zu schaffende Kapazität zur Genehmigung vor.

 

 

13. Januar 2020 - Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) verschieben die Veröffentlichung und Konsultation der vorläufigen Projektvorschläge im Rahmen des aktuellen Incremental-Capacity-Prozesses

Berlin. Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) verschieben die Veröffentlichung und Konsultation der vorläufigen Projektvorschläge im Rahmen des aktuellen Incremental-Capacity-Prozesses in den August 2020. Die hohe Anzahl der eingegangenen Anfragen nach neu zu schaffender Kapazität resultiert in einer Vielzahl von Modellierungsvarianten, zu deren Erstellung insgesamt mehr Zeit benötigt wird. Diese Varianten sind Basis der technischen Studien, mit denen belastbare Aussagen zu neuen Projekten inklusive Kosten und Zeitplänen getroffen werden können.

Auch wenn die Projektvorschläge später als geplant erstellt und konsultiert werden, bleibt der Gesamtzeitplan des Incremental Capacity Zyklus 2019-2021 unangetastet und endet mit der Vermarktung der neu zu schaffenden Kapazitäten im Rahmen der Jahresauktion 2021.

Das Vorgehen der FNB wurde mit den angrenzenden Netzbetreibern und der Bundesnetzagentur abgestimmt.

 

 

21. Oktober 2019 - Bedarfsabfrage für neue Transportkapazitäten nach europäischen Vorgaben beendet: Fernleitungsnetzbetreiber veröffentlichen Marktnachfrageberichte

Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber veröffentlichen die Marktnachfrageberichte gem. Artikel 26 der Verordnung (EU) 2017/459 (Netzkodex Kapazitätszuweisung) zur Ermittlung neu zu schaffender Transportkapazitäten im Rahmen des zweiten Zyklus zur Ermittlung marktraumüberschreitender Kapazitätsbedarfe (Incremental Capacity Zyklus). Erstmals wurde diese Ermittlung für das deutschlandweite Marktgebiet Trading Hub Europe, das am 1. Oktober 2021 starten soll, durchgeführt.

Die Berichte können auf der FNB Gas Capacity Webseite (www.fnb-gas-capacity.de) abgerufen werden.

Im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 26. August 2019 hatten Marktteilnehmer die Möglichkeit, ihren Kapazitätsbedarf an den Grenzübergangspunkten des deutschen Marktgebiets unverbindlich anzuzeigen. Erstmals war es in diesem Jahr möglich, über die zur Verfügung gestellten Formulare Anfragen für die Aufwertung bereits gebuchter Kapazität zu tätigen.

Im Rahmen der Bedarfsabfrage stellten insgesamt sechs Marktteilnehmer 18 Einzelanfragen bzw. Anfragen für die Aufwertung bereits gebuchter Kapazitäten. Die Anfragen reichen bis in das Jahr 2047 und beziehen sich auf die Marktraumübergänge zu Dänemark, Russische Föderation, Polen (E-Gas Transmission System), Polen (TGPS), Österreich (Tirol), Schweiz und den Niederlanden.

Der erhaltene Kapazitätsbedarf wurde in den veröffentlichten Marktnachfragenberichten analysiert, um den Bedarf an neu zu schaffender Kapazität zu ermitteln. Sofern ein Bedarf an neu zu schaffender Kapazität besteht, werden die Fernleitungsnetzbetreiber im nächsten Schritt auf Basis der Marktnachfrageanalyse technische Studien erstellen. Diese Studien beziehen sich auf die vorhandene und geplante Transportinfrastruktur an den jeweils angefragten Marktraumübergängen und den ermittelten marktraumüberschreitenden Kapazitätsbedarf. Im Ergebnis sollen notwendige Ausbaumaßnahmen abgeleitet werden, um den Bedarf nach neu zu schaffender Kapazität zu decken.

 

 

1. Juli 2019 - Fernleitungsnetzbetreiber starten die zweite Bedarfsabfrage für neu zu schaffende Transportkapazitäten

Mit dem Start der am 1. Juli auf der Kapazitätsbuchungsplattform PRISMA beginnenden Auktionen für Jahreskapazitäten starten die Fernleitungsnetzbetreiber die zweite Abfrage nach neu zu schaffenden Kapazitäten gemäß der Verordnung (EU) 2017/459 (NC CAM).
Netznutzer haben bis zum 26. August 2019 die Möglichkeit, ihren Bedarf an zusätzlich zu schaffenden Kapazitäten über die Webseite www.fnb-gas-capacity.de unverbindlich anzuzeigen. Anschließend analysieren die Fernleitungsnetzbetreiber eingegangene Marktnachfragen und führen bei entsprechendem Bedarf weitere Schritte des sog. Incremental-Capacity-Prozesses durch.
Erstmals ist es in diesem Jahr möglich, über die zur Verfügung gestellten Formulare Anfragen für die Aufwertung bereits gebuchter Kapazität zu tätigen, die ebenfalls in der anschließenden Marktnachfrageanalyse Berücksichtigung finden.
Die Fernleitungsnetzbetreiber weisen darauf hin, dass Anfragen ausschließlich für die Grenzen zwischen dem neu entstehenden deutschen Marktgebiet und den angrenzenden Marktgebieten gestellt werden können.

 

Abschluss des Verfahrens zur Schaffung neuer Kapazitäten 2017

Mit dem Angebot neu zu schaffender Kapazitäten am Netzpunkt KNOCK am 01. Juli auf der Kapazitätsbuchungsplattform PRISMA ging die vierte Phase des Incremental Capacity Prozesses zu Ende.
Da keine verbindlichen Kapazitätsbuchungen für inkrementelle Kapazitäten abgeschlossen wurden, endet der Prozess an dieser Stelle. Es wird keine Umsetzungsphase folgen.

 

19. Oktober 2017 - Neu zu schaffende Transportkapazitäten: Fernleitungsnetzbetreiber starten erstmals Konsultation nach europäischen Vorgaben

Berlin, 19. Oktober 2017. Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber legen erstmals die Projektentwürfe für neu zu schaffende Transportkapazitäten gemäß Artikel 27 Absatz 3 der Verordnung (EU) 2017/459 (Netzkodex Kapazitätszuweisung) zur Konsultation vor.

Zur vollständigen Bereitstellung der unverbindlich angefragten Transportkapazitäten in Höhe von 26 GW ist unter anderem ein Ausbau von bis zu 75 MW Verdichterleistung erforderlich. Damit wären Investitionskosten in Höhe von bis zu 215 Millionen Euro verbunden. „Durch den Kapazitätsausbau an Marktgebiets- und Grenzübergangspunkten erfüllen die Fernleitungsnetzbetreiber die zukünftigen Anforderungen der Transportkunden an die Gasinfrastruktur“, erklärt Inga Posch, Geschäftsführerin des FNB Gas.

Die Projektentwürfe lassen sich auf der Webseite der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas e.V. (FNB Gas) unter www.fnb-gas-capacity.de abrufen. Schriftliche Stellungnahmen können bis zum 19. Dezember 2017 an den FNB Gas (info(at)fnb-gas.de) eingereicht werden.

Im Anschluss an die Konsultation legen die beteiligten Fernleitungsnetzbetreiber den nationalen Regulierungsbehörden die Projektvorschläge für neu zu schaffende Kapazität zur Genehmigung vor.

 

27. Juli 2017 – Bedarfsabfrage für neue Transportkapazitäten nach europäischen Vorgaben beendet: Fernleitungsnetzbetreiber veröffentlichen Marktnachfrageberichte

Berlin. Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber veröffentlichen erstmals Marktnachfrageberichte gem. Artikel 26 der Verordnung (EU) 2017/459 (Netzkodex Kapazitätszuweisung) zur Ermittlung neu zu schaffender Transportkapazitäten an den Grenzen der Marktgebiete GASPOOL und NCG auf der FNB Gas Capacity Webseite (www.fnb-gas-capacity.de).

Im Zeitraum vom 6. April bis 1. Juni 2017 hatten Marktteilnehmer die Möglichkeit, ihren Kapazitätsbedarf an Marktgebiets- und Grenzübergangspunkten unverbindlich anzuzeigen.

Im Rahmen der Bedarfsabfrage stellten insgesamt zwei Marktteilnehmer acht Einzelanfragen. Die Anfragen reichen bis in das Jahr 2040 und beziehen sich auf die Marktraumübergänge zwischen GASPOOL und NCG, NCG und Österreich Ost, GASPOOL und Polen, GASPOOL und Russische Föderation und GASPOOL und den Niederlanden.

Der erhaltene Kapazitätsbedarf wurde in den veröffentlichten Marktnachfragenberichten analysiert, um den Bedarf an neu zu schaffender Kapazität zu ermitteln. Sofern ein Bedarf an neu zu schaffender Kapazität besteht, werden die Fernleitungsnetzbetreiber im nächsten Schritt auf Basis der Marktnachfrageanalyse technische Studien erstellen. Diese beziehen sich auf die vorhandene und geplante Transportinfrastruktur an den jeweils angefragten Marktraumübergängen und den ermittelten marktraumüberschreitenden Kapazitätsbedarf. Im Ergebnis sollen notwendige Ausbaumaßnahmen abgeleitet werden, um den Bedarf nach neu zu schaffender Kapazität zu decken.

 

6. April 2017 - Fernleitungsnetzbetreiber starten erstmals Bedarfsabfrage für neue Transportkapazitäten nach europäischen Vorgaben

Berlin. Ergänzend zum bisherigen Verfahren der Netzentwicklungsplanung starten die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber erstmals den europäischen Incremental Capacity-Prozess. Bis zum 1. Juni 2017 haben alle Marktteilnehmer die Möglichkeit, ihren Bedarf an neuen Kapazitäten an Marktgebiets- und Grenzübergangspunkten unverbindlich anzuzeigen. Die Fernleitungsnetzbetreiber weisen darauf hin, dass unverbindliche Marktanfragen für neue Kapazitäten an Marktgebiets- und Grenzübergangspunkten, die vor Inkrafttreten der Verordnung (EU) 2017/459 (NC CAM) an einen oder mehrere Fernleitungsnetzbetreiber gestellt wurden, erneut über die unten genannte Internetseite angezeigt werden müssen, um in der Nachfrageanalyse berücksichtigt zu werden. Beispielsweise wird ein Auktionsaufschlag in der Jahresauktion 2017 nicht automatisch als konkrete Anfrage gewertet.

Der Incremental Capacity-Prozess ist wesentlicher Bestandteil des NC CAM, der am 6. April 2017 in Kraft tritt. „Mit diesem neuen Werkzeug können die Anforderungen der Transportkunden in einem marktorientierten Verfahren frühestmöglich berücksichtigt und in eine wirtschaftliche und nachhaltige Entwicklung der Gasfernleitungsinfrastruktur überführt werden“, sagte Inga Posch, FNB Gas-Geschäftsführerin.

Die Fernleitungsnetzbetreiber stellen auf einer eigens eingerichteten Internetseite ein Formular für die Abgabe der unverbindlichen Bedarfsindikationen zur Verfügung. Das Formular ist ab dem 6. April 2017 zusammen mit weiteren Informationen erhältlich unter www.fnb-gas-capacity.de.